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Abschluss einer Kfz-Versicherung: Worauf man achten sollte
Wer eine leistungsstarke und günstige Kfz-Versicherung sucht, steht vor einer schwierigen Aufgabe: Er muss sich durch über 150 Tarife durchkämpfen, die unzählige Leistungen bieten. Doch welche ist überhaupt sinnvoll? Ein Kfz-Versicherungsvergleich kann da weiterhelfen. Hier erfahren Sie, was Sie beim Abschluss einer Autoversicherung beachten müssen.
Werkstattanbindung
Seit 2006 bieten Kfz-Versicherungen zunehmend Tarife mit einer Werkstattanbindung an, mit denen Autohalter ihre Jahresprämie zwischen zehn und 20 Prozent senken können. Dafür verpflichten diese sich, bei selbstverschuldeten Schäden eine Werkstatt aufzusuchen, die der Versicherer vorgibt. Tarife mit Werkstattbindung haben Vorteile: Der Kunde spart nicht nur Geld, er erhält oftmals auch Zusatzleistungen, zum Beispiel ein Ersatzfahrzeug für die Dauer der Reparatur. Bevor er jedoch eine Werkstattanbindung vereinbart , sollte er beim Versicherer erkundigen, wie groß die Ersparnis ist. Die Option der Autoversicherung lohnt sich nicht für jeden: Wer einen Neuwagen fährt, muss im Schadensfall damit rechnen, dass das eine freie Werkstatt den Schaden behebt und das Kfz Marktwert verliert.
Teil- oder Vollkasko?
Die Haftpflichtversicherung ist für jeden Autofahrer ein Muss. Hier ist der Kfz-Versicherungsvergleich nicht schwer: Da der Gesetzgeber die Leistungen weitestgehend vorschreibt, können sich Kunden ganz nach der Jahresprämie richten. Anders sieht es allerdings bei der Kaskoversicherung aus – sie ist freiwillig und bietet unzählige unterschiedliche Tarife. Die Teilkasko ist eine sinnvolle Zusatzversicherung für PKW, die noch einen gewissen Marktwert haben. Sie bietet Schutz bei Diebstahl und Unwetterschäden am eigenen Wagen. Die Vollkasko versichert darüber hinaus auch Schäden, die der Besitzer selbst oder Unbekannte verschulden. Diese Kfz-Versicherung lohnt sich insbesondere bei neuen Fahrzeugen mit hohem Marktwert.
Neuwertentschädigung
Wer einen Neuwagen vollkaskoversichert, der sollte darauf achten, wie lange die Kfz-Versicherung ihm eine Neuwertentschädigung bietet. Die meisten Tarife ersetzten nämlich für eine bestimmte Zeit das Auto zum Neuwert. Ohne Neuwertentschädigung erstattet der Versicherer lediglich den Wiederbeschaffungswert. Teurere Tarife bieten bis zu 24 Monate Neuwertentschädigung; doch der Kfz-Versicherungsvergleich zeigt: Es gibt durchaus auch günstige Kfz-Versicherungen, die das Auto bis zu 12 Monate zum Neukaufwert ersetzten. Einige Autoversicherungen kürzen im Schadensfall die Leistungen, wenn sie dem Versicherten nachweisen können, dass sie den Schaden grob fahrlässig herbeigeführt haben. Hier lohnt sich ein KFZ-Versicherungsvergleich, denn einige Versicherer verzichten auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit.
Kündigung
Wer eine neue Kfz-Versicherung vereinbaren möchte, muss seinen laufenden Vertrag rechtzeitig kündigen. Ansonsten verlängert er sich um ein weiteres Jahr. Autoversicherungen sind in der Regel Jahresverträge und können einen Monat vor Ablauf gekündigt werden. Für den Kündigungstermin ist die Laufzeit ausschlaggebend. Da die meisten Verträge im Dezember enden, ist oftmals der 30. November Stichtag. Jedoch bieten einige Kfz-Versicherungen auch Laufzeiten an, die vom Kalenderjahr abweichen.Damit der Wechsel der Kfz-Versicherung auch nahtlos vonstattengeht, sollten Versicherte ihren bestehenden Vertrag erst kündigen, wenn der Vertrag beim neuen Versicherer bereits abgeschossen ist. Denn die Gesellschaften sind durchaus nicht verpflichtet, jeden Anfragenden in die Kaskoversicherung aufzunehmen.
Für einen zuverlässigen Risikoschutz ist es wichtig, dass der Versicherte die Fragen im Vertragsformular wahrheitsgemäß beantwortet. Wer eine zu niedrige Jahreskilometerleistung angibt oder behauptet, er stelle nachts das Auto in einer Garage unter, geht ein Kostenrisiko ein. Denn fliegt der Schwindel auf, verlangen einige Autoversicherungen Vertragsstrafen in Jahresprämienhöhe.















