Ihre Vorteile bei uns:


  • PKV-Beiträge ab 01/2010 steuerlich absetzbar
  • Sparen Sie bis zu 2.000 EUR
  • Finden Sie den besten Tarif

Krankentagegeld:
Stationärbehandlung:
Anrede:
Nachname:
Vorname:
Geburtsdatum:
Telefon, tagsüber:
Telefon, abends:
Straße / Hausnr.:
Postleitzahl:
Ort:
Beruf:
Ihre Email:
Ja, ich akzeptiere die Datenschutzerklärung



 

Die Arten der privaten Krankenversicherung


Die private Krankenversicherung bietet seit Einführung des Basistarifs für jeden Geldbeutel etwas. Das sah vor dem Jahr 2009 noch ganz anders aus. Da blieb vielen Freiberuflern nichts anderes übrig, als sich freiwillig gesetzlich zu versichern. Die schlechtere Alternative wäre gewesen, auf einen Krankenversicherungsschutz zu verzichten. Nun können sie problemlos in eine private Krankenversicherung wechseln. Mit  Inkrafttreten der dritten Stufe der Gesundheitsreform zum 1. Januar 2009 schreibt der Gesetzgeber nun vor, dass auch die privaten Krankenversicherungen einen einheitlichen Basistarif anbieten müssen, der mit dem der gesetzlichen Kassen vergleichbar ist. Das erste Mal gilt in Deutschland die Versicherungspflicht für alle. Damit müssen auch die privaten Gesellschaften jeden aufnehmen, der aus dem gesetzlichen Kassensystem herausfällt, unabhängig vom Einkommen.  Damit ist das Angebot von privaten Versicherungsgesellschaften für weitaus mehr Versicherte interessant geworden.  

Zwischen den einzelnen privaten Versicherern gibt es große Unterschiede, sowohl in den Beitragshöhen als auch in den angebotenen Leistungen. Der Versicherte, der mit dem Gedanken spielt, den Tarif oder den Anbieter zu wechseln, sollte sich deshalb im Vorfeld verschiedene Angebote der Gesellschaften einholen und die privaten Krankenversicherungen vergleichen. Ansonsten nimmt er leicht Mehrkosten durch überteuerte Beitragszahlungen in Kauf. Bedenken sollte er auch, dass die Altersrücklagen bei einem Wechsel zu einer anderen Gesellschaft nicht vollständig mitgenommen werden können. Beim Wechsel in eine gesetzliche Krankenversicherung ist sie sogar ganz verloren. Allgemein gilt: Je höher die Rücklage ist, umso teurer der Wechsel. Außerdem sollte bedacht werden, dass die meisten Verträge nur zum Jahresende gekündigt werden können und eine Kündigungsfrist von drei Monaten erfordern.

Die privaten Krankenversicherungen bieten in der Regel drei Grundtarife an, die dann jeweils auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden können: den Basis-, den Teil- und den Volltarif. Dazu bieten die privaten Krankenversicherungen verschiedene Spezialtarife an, zum Beispiel für Selbstständige, Beamte, Angestellte, Akademiker, Studenten, Angestellte, Rentner oder auch für Hausfrauen. Somit ermöglichen sie es den Versicherten, die Leistungen und Beitragshöhen auf ihre eigenen Bedürfnisse abzustimmen.

Der Basistarif entspricht in seinen Leistungen und seiner Beitragshöhe ungefähr dem Tarif der gesetzlichen Kassen – Er sichert die medizinische Grundversorgung und hat keine Extras, ist dafür aber günstig. Die Versicherung kann bereits Zuschüsse für Brillenkosten beinhalten. Doch für Hilfsmittel gilt in der Regel ein begrenzter Leistungskatalog. Die Kosten für Zahnbehandlungen werden voll übernommen, allerdings muss der Patient für Zahnersatz und Inlays zuzahlen. Außerdem erstatten Versicherungen im Basistarif meist keine Kosten für psychotherapeutische Behandlungen. Der Vorteil beim Basistarif, wie auch für alle anderen privaten Kassentarife: die Vorsorgeuntersuchungen sind nicht auf die gesetzlich eingeführten Programme begrenzt.

Der Standardtarif umfasst bereits die Behandlung durch den Primärarzt und ermöglicht dem Patienten auch alternative Heilmethoden zu nutzen, soweit sie von der Schulmedizin anerkannt sind und sich in der Praxis bewährt haben.  Die Versicherung trägt Teilkosten für Heilpraktikerleistungen und bezahlt eine bestimmte Stundenanzahl Psychotherapie. Inlays werden zum Teil komplett übernommen und Zahnersatz zum größeren Teil. Der Volltarif lässt kaum Wünsche offen: alternative Heilmethoden, Brillen und Kontaktlinsen, Heilpraktikerleistungen und Psychotherapie werden meist vollständig bezahlt. Der Tarif bietet dazu für Krankenhausaufenthalte die Unterbringung in Ein- und Zweibettzimmern und Chefarztbehandlung.