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Vergleich von Lebensversicherungen
Welchen Schutz sollte meine Versicherung genau bieten? – Diese Frage sollte sich jeder Versicherungsnehmer zunächst stellen, der eine Lebensversicherung abschließen möchte. Der Grund: Es gibt viele unterschiedliche Vertragsformen, die alle ihre speziellen Vorzüge haben. Dazu eignet sich nicht jede Police für ein bestimmtes Sparvorhaben. Der Interessent sollte daher die Lebensversicherung gezielt nach seinen Wünschen auswählen, bevor er sich Angebote von verschiedenen Versicherern einholt und vergleicht.
Möchte er sichere Renditegewinne und eine garantierte Versicherungssumme erhalten, weil er für sein Leben im Alter vorsorgen möchte, wäre er mit einer fondsgebundenen Lebensversicherung schlecht bedient. Die Ausschüttungen dieser Police hängen von den Börsenkursen ab. Somit gibt es wenig Leistungsgarantie; und auch Verluste sind möglich. Mit einer klassischen Kapital Lebensversicherung sind Alterssparer besser bedient. Vor allem lohnen sich kapitalbildende Lebensversicherungen, wie zum Beispiel private Rentenversicherungen. Ihr Vorteil: Ihre Erträge sind steuerfrei. Doch, welcher Schutz ist für wen der Passende?
Für diejenigen, die auch ihren Tod als Versicherungsfall in die Police aufnehmen wollen, um ihre Familie zu schützen, ist eine Kapitallebensversicherung attraktiver. Wem es hingegen nur auf einen soliden Hinterbliebenenschutz ankommt, kann am günstigsten mit einer Risikolebensversicherung vorsorgen. Da hier ausschließlich der Todesfall versichert ist, sind die Kosten besonders niedrig.
Wer allerdings Aussicht auf hohe Renditen haben möchte, ohne allzu hohe Verlustrisiken einzugehen, kann mit einer britischen Lebensversicherung einen Mittelweg beschreiten. Diese Kapital Lebensversicherung schützt die Hinterbliebenen mit einem Sparplan, der einen Vorteil hat: Alle Gewinne aus den Kapitalanlagen (Aktien, Immobilien, Fonds) müssen dem Versicherten gutgeschrieben werden. Damit unterscheidet sie sich deutlich von der fondsgebundenen oder der klassischen Lebensversicherung, die nur einen Teil des erwirtschaften an den Kunden weitergeben. Die Englische Lebensversicherung unterscheidet sich in einem weiteren Punkt: Der kaptalbildende Aktienanteil ist deutlich größer. Bei der klassischen Lebensversicherung beträgt er bis zu 35 Prozent, bei der englischen mindestens 50 Prozent. Damit steigt zwar einerseits das Anlagerisiko, jedoch damit auch die Renditechancen. Gleichzeitig ist das Verlustrisiko viel niedriger als bei fondsgebundenen Verträgen, da Englische Lebensversicherungen in lukrativen Börsenzeiten nicht die gesamten Gewinne ausschütten, sondern einen Teil für weniger ertragreiche Zeiten zurückhalten, um etwaige Verluste auszugleichen. Diese Vertragsform eignet sich daher insbesondere für Sparer, die einerseits Chancen auf hohe Renditen haben und das Risiko einer fondsgebundenen Lebensversicherung nicht eingehen wollen.
Damit die gewählte Lebensversicherung auch tatsächlich hohe Renditen erzielt, sollte der Versicherungsnehmer stets verschiedene Angebote einholen und die Lebensversicherungen sorgfältig vergleichen. Bei Lebensversicherungen gibt es starke Preis- und Leistungsunterschiede. Hier bieten Vergleichsforen im Internet eine gute Möglichkeit, sich einen ersten Überblick darüber zu schaffen, welche Versicherer besonders günstig sind.















